MOTORRAD NEUHEIT:
2003'er MV-Agusta Brutale S 
Die Brutale spricht die Sprache der Provokation. Sie rebelliert gegen Konventionen, Gleichförmigkeit und Mittelmaß. Auf Basis der F4 wurde ein Konzept entwickelt, das die angestrebten Charakteristika eines Naked Bikes von MV Agusta aufweist. Daher ist die Brutale nicht nur konsequenteste Transformation eines Supersportlers in ein „Naked Bike“.
Eine der wegweisenden Innovationen ist der von CRC entwickelte elyptische Scheinwerfer, der durch seine Doppelkurven und die besondere Linse eine hervorragende Leuchtleistung besitzt und eine große Leuchttiefe des Fernlichtes ermöglicht. Die einseitige Doppelrohr-Auspuffanlage aus Edelstahl mit satin-matter Oberflache, unterstützt durch ihren schrägen Anschnitt die herausfordernde Dynamik der Brutale. Die Sitzhaltung ist, wie in diesem Segment üblich, deutlich aufrechter als auf einem Supersportler und wurde durch einen veränderten, konifiziert geformten Lenker und eine andere Fußrastenanlage erreicht. Der Fahrer kann sich somit vollkommen auf die Fahrt, die Kurven und den Genuss konzentrieren.
Das Herz der Brutale basiert auf dem Motor der F4 750, der an die speziellen Bedürfnisse des Naked Bikes angepasst wurde. Die Modifikationen ermöglichen eine bestmögliche Leistungsentfaltung im mittleren Drehzahlbereich ohne Abstriche bei Drehfreude oder Endgeschwindigkeit zu verursachen. Das Kassettengetriebe der F4 wird selbstverständlich auch bei der Brutale S eingesetzt, genauso wie das sportliche Fahrwerk. Die Brutale S scheint die Pläne ihres Fahrers im Voraus zu erahnen und folgt ohne Zeitverzögerung jeder Anweisung des Piloten. Sie fordert ihren Fahrer auf zu genießen - Beschleunigung, Verzögerung, Schräglage und das gute Gefühl eine Verbündete zu haben die präzise dem Weg folgt, den der Blick des Fahrers vorzeichnet.
Die Nissin-Sechskolbensättel vorn und Vierkolbensättel hinten stellen die erforderliche Gegenkraft zum brachialen Vorwärtstrieb des Radial – Vierventilers dar. Die Bremsanlage der Butale S ist perfekt dosierbar, in jeder Situation souverän und verlässlich, ohne übertrieben bissig zu sein.
Der Rahmen ist grundsätzlich baugleich mit jenem der F4 und besteht ebenfalls aus TIG geschweißten 25CrMo4 Rohren, die für größtmögliche Verwindungssteifigkeit und Haltbarkeit sorgen. Die spektakulär gebogene Einarmschwinge der F4 verleiht dem Heck der Brutale eine dynamische Spannung, die sich abschließend in der asymmetrischen Speichenanordnung des Hinterrades widerspiegelt.
Die Linien, die Konturen und alle Details sind die offene Inszenierung der Philosophie von MV Agusta, CRC und Massimo Tamburini, das in Technik und Design perfekte Motorrad zu bauen. Die Brutale S zeigt uns anmutig ihre Technik. Abwechselnd sorgen sanft geschwungene und scharfe, eckige Konturen für Akzente, aggressive Elemente gehen über in entspannte Flächen und sooft der Betrachter auch um das Motorrad herumgeht, er wird immer und aus jedem Blickwinkel die Dynamik der Brutale S spüren.
Quelle: http://www.mvagusta.de
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