MOTORRAD NEUHEIT:
2008'er BMW HP2 Sport 
Ein Traum vieler Boxer-Fans wird wahr: BMW Motorrad stellt mit der neuen
BMW HP2 Sport den sportlichsten, stärksten und zugleich leichtesten
Serien-Boxer aller Zeiten auf die Räder. Das nunmehr dritte Modell der HP
Modellreihe wurde für den ambitionierten Sportfahrer konzipiert und fasziniert
durch zahlreiche exklusive Details, die bislang nur im Rennsport Verwendung
fanden und zum Teil erstmals Einzug in den Serienfahrzeugbau halten.
Beispiele dafür sind die selbsttragenden, komplett aus CFK gefertigten
und aerodynamisch optimierten Verkleidungsteile, der Schaltassistent, ein
Dashboard, wie es in der Moto-GP verwendet wird, die geschmiedeten
Aluminiumräder und die Rennbremsanlage mit radial verschraubten Sätteln.
Wohin die Augen des Betrachters auch blicken, treffen sie auf pure
Rennsporttechnik, die jeden Enthusiasten begeistert. Es ist unverkennbar
ein athletisches Fahrzeug, das sowohl auf der Landstraße als auch auf
der Rennstrecke begeistert.
Ungeachtet der prinzipbedingten Grenzen für die Motorleistung und der
Nachteile hinsichtlich der Aerodynamik durch die Zylinderanordnung eines
Boxers hat sich BMW Motorrad ganz bewusst dazu entschieden, dieses
traditionsreiche Motorkonzept für einen Straßensportler mit Rennstreckeneignung
weiter zu entwickeln. Die motorischen Eckdaten können sich sehen
lassen: über 96 kW/130 PS bei 8750 min–1 leistet das gegenüber der
BMW R 1200 S deutlich modifizierte Triebwerk. Das maximale Drehmoment
liegt bei 115 Nm bei 6000 min–1, die Höchstdrehzahl des Motors erreicht
mit 9 500 min–1 einen Spitzenwert.
Die BMW HP2 Sport baut technisch auf der BMW R 1200 S auf. Bis ins
Detail maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des ambitionierten Sportfahrers
ist die BMW HP2 Sport aber ein völlig eigenständiges und absolut außergewöhnliches
Motorrad. Viele Detaillösungen basieren auf den Erfahrungen, die im Langstrecken-Renneinsatz gewonnen wurden.
Die markanteste Ableitung vom Endurance-Rennboxer stellen bei der
BMW HP2 Sport die komplett neuen Zylinderköpfe dar: Je zwei oben liegende
Nockenwellen (DOHC) betätigen per Schlepphebel die gegenüber der
BMW R 1200 S vergrößerten Ventile. Weitere Modifikationen wie strömungsoptimierte
Ein- und Auslasskanäle, neue Schmiedekolben und angepasste
Pleuel verhelfen dem Triebwerk zu der entsprechenden Mehrleistung gegenüber
dem Basistriebwerk.
Die neue Edelstahl-Auspuffanlage ist erstmals unterhalb des Motors verlegt.
Das Motorrad baut dadurch im unteren Bereich sehr schmal. Dies ermöglicht
eine große Schräglagenfreiheit und die Montage eines aus CFK gefertigten,
der Aerodynamik förderlichen Motorspoilers. Die Abgasanlage sorgt für einen
unnachahmlichen Boxer-Sound in neuer Klangqualität und besticht optisch
durch die markante Gestaltung des Endtopfes.
Ein weiteres exklusives Rennsport-Feature ist der Schaltassistent in
Verbindung mit dem enger gestuften Sechsgang-Getriebe, der ein schnelles
Hochschalten ohne Gaswegnahme und Kupplungsbetätigung erlaubt.
Diese Technik wird erstmals an einem Serienfahrzeug angeboten. Um bei
Bedarf das Schaltschema für den Rennstreckeneinsatz umzudrehen, ist
ein entsprechender Austausch-Drucksensor als Sonderzubehör erhältlich.
Fahrwerkseitig kommen ein komplett einstellbares Öhlins-Sportfahrwerk
sowie eine Brembo Monoblock-Bremsanlage, vorn mit radial verschraubten
Vierkolben-Festsätteln, zum Einsatz.
Für eine optimale Ergonomie sorgen die verstellbare Fußrastenanlage, aus
Aluminium geschmiedete, einstellbare Lenkerstummel sowie die Magura
Radial-Handarmaturen.
Wichtige Informationen erhält der Pilot vom serienmäßigen Dashboard, das
direkt aus dem Moto-GP-Sport stammt und neben den üblichen Anzeigen auch
Rundenzeiten und weitere Rennsport relevante Daten liefern kann.
Bei allen Komponenten wurde auf konsequenten Leichtbau geachtet. Dies
umfasst nicht nur die selbsttragende Frontverkleidung und das ebenfalls
selbsttragende Heck aus Carbon oder die gewichtsoptimierten Schmiederäder,
sondern auch unsichtbare Details wie die aus dem Rennsport stammende leichte Lichtmaschine. Dadurch gelang es, das Gewicht der nach DIN vollgetankten (90%), fahrfertigen HP2 Sport auf 199 Kilogramm zu reduzieren.
Das Trockengewicht liegt bei nur 178 Kilogramm.
Das Zusammenspiel von variabler Ergonomiegestaltung, gesteigerter
Motorleistung und dem günstigen Schwerpunkt des Boxers garantiert extrem
spielerisches Handling und rennsportliches Potenzial.
Auch wenn die Rennsportfaszination bei der BMW HP2 Sport klar im
Vordergrund steht, muss der Fahrer dennoch nicht auf das sicherheitsrelevante
Ausstattungsmerkmal ABS verzichten. Das speziell auf die HP2 Sport
abgestimmte, weiterentwickelte Antiblockier-System ist optional erhältlich
und so ausgelegt, dass es bei Rennstreckenbetrieb abgeschaltet werden kann.
Die Markteinführung der BMW HP2 Sport ist für das Jahr 2008 vorgesehen.
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