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MOTORRAD NEUHEIT:

2009'er Yamaha Vmax


Yamaha Vmax


Die neue VMAX: Kraft, Beschleunigung und Adrenalin
Die komplett neue Yamaha VMAX rollt mit der Motor- und Fahrwerkstechnologie des 21. Jahrhunderts an den Start. Zu den hochmodernen Features zählen die elektronische Ansaugluftsteuerung YCC-I, die elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T, der Aluminium-Rahmen und die radial montierten Sechskolben-Bremszangen. Unbändige Kraft und ein einzigartiges Spurtvermögen sorgen für Adrenalin pur. Der Motor liefert eine Spitzenleistung von 200 PS und erreicht ein Drehmoment-Maximum von 167 Nm.

Das Entwicklungsteam der VMAX definierte zahlreiche Vorgaben, um einen würdigen und zugleich erfolgreichen Nachfolger des legendären Originals auf die Räder zu stellen. Die vier wesentlichen Ziele waren:

• Hohes Leistungspotenzial und enormes Spurtvermögen
• Präzise und klar definierte Handlingeigenschaften
• Anspruchsvolles Chassis mit einzigartigem Styling
• Schadstoffarm nach Euro 3 Norm

Das Ergebnis ist ein komplett neuer V4-Motor mit 1.679 ccm, dessen elektronische Steuer- und Regelsysteme nach dem von Yamaha entwickelten, hochmodernen G.E.N.I.C.H. Konzept arbeiten. Beispiele dafür sind die elektronische Ansaugluftsteuerung YCC-I und die elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T. Als komplette Neuentwicklung präsentiert sich zudem der Aluminiumprofil-Rahmen, der aus stranggepressten und im Druckgussverfahren hergestellten Komponenten gefertigt wird und den Motor als tragendes Element integriert.

Die ideale Festigkeits-Balance gewährleistet eine ausgezeichnete Geradeauslaufstabilität sowie ein Kurvenhandling, das durchaus mit dem sportlicher Maschinen vergleichbar ist. Das attraktive Rahmen-Design erlaubt zudem den freien Blick auf den muskulösen V4. Letzterer ist mit Benzineinspritzung, geregeltem Dreiwege-Katalysator mit Lambdasonde ausgerüstet und erfüllt die Abgasnorm Euro 3.

Die unbändige Kraft, die fortschrittliche Motor- und Fahrwerkstechnologie sowie das radikale Styling verleihen der neuen VMAX einen unnachahmlichen Charakter, der von Innovation und Faszination gleichermaßen geprägt ist.

Motor
Die neue VMAX wird von einem komplett neuen 65° V4-Viertaktmotor mit 1.679 ccm und Flüssigkeitskühlung angetrieben. Das imposante DOHC-Triebwerk zeichnet sich durch ein enormes Leistungspotenzial und ein brachiales Spurtvermögen aus.

Mit einem Bohrung-/Hubverhältnis von 90,0 x 66,0 Millimeter (Vorgängermodell: 76,0 x 66,0 mm) und einem Verdichtungsverhältnis von 11,3 : 1 entwickelt das auch optisch beeindruckende Kraftpaket eine Spitzenleistung von 147,2 kW (200 PS) bei 9.000/min und setzt bei 166,8 /min ein Drehmoment-Maximum von 6.500 Nm frei.

Die beeindruckenden Leistungsdaten sind das Ergebnis zahlreicher Maßnahmen, darunter eine Hubraumerweiterung um 40 %. Daneben profitiert der V4 von einem hochmodernen elektronischen Motor-Management, das Yamaha erstmals in dieser Klasse einsetzt.

Das Yamaha G.E.N.I.C.H. (Genesis in Electronic engineering aimed at New, Innovative Control technology based on Human sensibilities) Konzept nutzt moderne, anspruchsvolle elektronische Regelsysteme, die sowohl das Leistungspotenzial als auch den Fahrspaß erhöhen.

Die neue VMAX nutzt die G.E.N.I.C.H Technologie in Form der elektronischen Ansaugluftsteuerung YCC-I (Yamaha Chip Controlled Intake) und der elektronischen Drosselklappensteuerung YCC-T (Yamaha Chip Controlled Throttle). Beide Systeme tragen wesentlich zur Leistungssteigerung bei. Erstmals bestückt Yamaha den V4 mit einer neuen Benzineinspritzung, die zusammen mit YCC-I und YCC-T katapultartige Sprints aus dem Stand sowie kraftvolle Zwischenspurts ermöglicht. Dabei ist die VMAX nicht nur auf der Geraden in ihrem Element. Da der Motor bei allen Drehzahlen spontan auf Gasbefehle reagiert, zählt auch die Landstraße zu den bevorzugten Revieren der neuen VMAX.

Kompakte, dachförmige Brennräume Neue Vierventil-Zylinderköpfe mit dachförmigen Brennräumen gewährleisten eine schnelle, effiziente Verbrennung und schaffen die Voraussetzung für die hohe Leistungsausbeute des Triebwerks. Für einen Motor mit mehr als 1,6 Litern Hubraum und einer Bohrung von 90 Millimetern präsentieren sich die Brennräume bemerkenswert kompakt. Realisiert werden konnte diese Raum sparende Auslegung durch den Einsatz eines neuen und genialen Nockenwellenantriebs.

In konventionellen DOHC-Motoren werden Einlass- und Auslassnockenwelle üblicherweise von einer Steuerkette angetrieben. Um die Zylinderköpfe noch kompakter zu gestalten, haben die Yamaha Ingenieure ein völlig neues System entwickelt, bei dem die Einlassnockenwelle von einer Steuerkette, die Auslassnockenwelle jedoch über Stirnräder angetrieben wird. Diese innovative Lösung minimiert den Abstand zwischen den Nockenwellen und ermöglicht daher ein kompakteres Zylinderkopf-Design.

Neben dachförmigen Brennräumen und elektronischen Regelsystemen haben die Ingenieure der neuen VMAX hochwertige Iridium-Zündkerzen spendiert, die vorwiegend in Hochleistungsmotoren Verwendung finden. Sie liefern einen sehr kraftvollen Zündfunken und arbeiten bei allen Drehzahlen besonders zuverlässig, so dass stets eine effiziente Verbrennung gewährleistet ist.

Der kompakte Nockenwellenantrieb erlaubte es den Yamaha Ingenieuren, steilere Ventilwinkel von 14 Grad auf der Einlass- und 15 Grad auf der Auslass-Seite zu realisieren, was einem Gesamtwinkel von 29 Grad entspricht (Vorgänger: je 18°). Der steile Ventilwinkel reduziert die Baumaße des Motors und schafft Raum für eine optimierte und damit leistungsfördernde Gestaltung der Ein- und Auslasskanäle.

Neben dem steileren Ventilwinkel konnten die Ingenieure das Gewicht des gesamten Ventiltriebs reduzieren. Deshalb erfolgt der Ventilspielausgleich beim neuen Motor über innen liegende Shims, während beim Vorgänger außen liegende Shims verwendet wurden.

Eine der wesentlichen Zielvorgaben der Entwickler war es, die Baumaße des neuen Motors so gering wie möglich zu halten. Gerade in Hinblick auf den Hubraumzuwachs um 40 Prozent auf 1.679 ccm präsentiert sich der neue V4 im Vergleich zum Vorgänger (1.198 ccm) bemerkenswert kompakt.

Da der Winkel zwischen den massiven Zylinderbänken im Vergleich zum Vorgänger von 70 auf 65 Grad reduziert wurde, weist das neue Aggregat eine um 27 Millimeter geringere Baulänge auf. Zudem bewirkt der steilere Zylinderwinkel eine Massenkonzentration, die letztlich auch den Handlingeigenschaften zugute kommt.

Raumsparende Lösungen wie der kombinierte Nockenwellenantrieb und der reduzierte Zylinderwinkel finden in der mittig angeordneten Steuerkette ihre Fortsetzung. Obwohl der neue Motor deutlich mehr Hubraum und um 18 Prozent größere Bohrungen aufweist, ist die Baubreite mit dem Vorgänger nahezu identisch. In der Höhe hat das Kraftpaket um lediglich 6,5 Millimeter zugelegt.

Dank innovativer Lösungen haben die Yamaha Ingenieure tatsächlich einen neuen Motor realisiert, der trotz seines 40 Prozent größeren Hubraums kaum größer baut als das wesentlich schwächere Vorgänger-Aggregat.

Geschmiedete Leichtmetallkolben Ein weiteres Beispiel für erlesene und leistungsfördernde Maßnahmen ist der Einsatz von geschmiedeten Leichtmetallkolben in der neuen VMAX.

Am Pleuelfuß gebrochene, einsatzgehärtete Pleuelstangen waren im Jahr 2004 exklusiv dem Supersportler Yamaha YZF-R1 vorbehalten. Heute verrichten sie ihren Dienst auch in der neuen VMAX, um das immense Drehmoment des hubraumstarken V4 auf die Kurbelwelle zu stemmen.

Generell bewirken lange Ansaugwege viel Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich, während kurze Ansaugtrakte eine schnell ablaufende Druckwelle erzeugen, die für mehr Leistung bei hohen Drehzahlen sorgt.

Die elektronische Ansaugluftsteuerung YCC-I (Yamaha Chip Controlled Intake) variiert die Länge der Ansaugtrichter in Abhängigkeit der jeweiligen Drehzahl.

Oberhalb von 6.650/min schiebt ein elektronisch gesteuerter Servomotor die Ansaugtrichter gleichzeitig bis auf eine Länge von 54 Millimeter zusammen und steigert auf diese Weise die Leistungsausbeute des Motors bis hin zum Spitzenwert.

Benzineinspritzung und elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T Ein weiteres hochmodernes Regelsystem ist die elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T (Yamaha Chip Controlled Throttle) die auch in den aktuellen Yamaha Supersportlern zum Einsatz kommt.

Das System arbeitet mit einer extrem hohen Rechnergeschwindigkeit und ermittelt alle tausendstel Sekunde den Betriebszustand des Motors, um blitzschnell auf die Gasbefehle des Fahrers zu reagieren.

YCC-T gewährleistet eine spontane Gasannahme und sorgt dafür, dass die VMAX so druckvoll beschleunigt, wie es der Fahrer wünscht. Zudem verhindert das System ein „Verschlucken“ des großvolumigen V4, falls das Gas einmal zu hektisch aufgezogen wird.

Neue, aggressiv gestaltete Aluminium-Lufthutzen und großvolumige Airbox Die aggressiv gestalteten, von Hand bearbeiteten Aluminium-Lufthutzen sind auf beiden Seiten der Tankattrappe montiert und geben der VMAX ihr unnachahmliches muskulöses Profil. Von hier gelangen große Mengen kühler Frischluft geradewegs in die großvolumige Airbox, die etwa doppelt so groß ist wie im Vorgängermodell. Zusammen mit YCC-I sorgt das System für maximale Effizienz.

Der neue Kardanantrieb steht für höchste Zuverlässigkeit bei minimalem Wartungsaufwand – ein schlagendes Argument nicht nur für Drehmoment verliebte Neukunden, sondern auch für treue VMAX Fahrer, die noch einmal aufrüsten möchten.

Um dem stärkeren 1,7-Liter Aggregat gerecht zu werden, hat Yamaha einen neuen kompakten Antriebsstrang entwickelt. Dank einer optimierten Übersetzung sowohl getriebeseitig als auch im Endantrieb konnte ein schmaleres und im Durchmesser reduziertes Kardangehäuse realisiert werden. Im Vergleich zum Vorgänger weist das Endantriebszahnrad jetzt 29 statt vormals 33 Zähne auf. Das 188 Millimeter große Gehäuse lässt die neue VMAX noch athletischer erscheinen und unterstreicht den legendären Anspruch der Maschine.

Ein ausgezeichnetes Allround-Potenzial liefert die neue 4-in-1-in-2-in-4 Auspuffanlage mit kurzen, hoch verlegten Schalldämpfern. Die vier Krümmer-Rohre laufen in einer gemeinsamen Kammer zusammen, bevor sich das System zu beiden Seiten teilt und schließlich in vier Endrohre mündet.

Ein Sensor vor dem Dreiwege-Katalysator misst den Restsauerstoffgehalt im Abgas, damit das Motor-Management die optimale Gemischzusammensetzung bestimmen kann. Dank reduzierter Emissionen unterschreitet die neue VMAX die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 3 deutlich.

Die vier kurzen, hoch verlegten Einzel-Schalldämpfer produzieren einen kraftvollen und angenehmen Sound, der die VMAX auch akustisch unverwechselbar macht. Die hochwertigen Komponenten sind aus leichtgewichtigem Titan gefertigt. Das schwarze Finish passt bestens zu den dunklen Hauptelementen wie Motor und Rahmen.

In hochwertiger Verarbeitung präsentieren sich Kupplungsdeckel, Lichtmaschinendeckel und die Abdeckung des Endantriebs. Die edle Magnesium-Legierung spart zudem Gewicht.


MOTOR: DIE TECHNISCHEN HIGHLIGHTS
• Komplett neuer 1.679 ccm V4-Viertaktmotor mit Flüssigkeitskühlung
• Maximale Leistung: 147,2 kW (200 PS) bei 9.000/min
• Maximales Drehmoment: 166,8 Nm bei 6.500/min
• Innovativer Nockenwellenantrieb über Steuerkette und Stirnräder
• Kompakte, dachförmige Brennräume, Verdichtung 11,3 : 1
• Iridium-Zündkerzen
• Steiler Ventilwinkel von 29°
• Kompakte Zylinderbänke in 65° V-Anordnung
• Neuer Motor mit 27 mm geringerer Baulänge als Vorgänger
• Dank mittig angeordneter Steuerkette bleibt die Baubreite unverändert
• Leichte und langlebige Aluminium-Schmiedekolben
• Gebrochene und einsatzgehärtete Pleuelstangen
• Elektronische Ansaugluftsteuerung YCC-I verbessert das Spurtvermögen
• Elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T für präzise Gasannahme
• Benzineinspritzung
• Großvolumige Airbox
• Beidseitig angeordnete Lufthutzen
• Anti Hopping-Kupplung
• Wartungsarmer Kardanantrieb mit kompaktem Endantriebsgehäuse
• 4-in-1-in-2-in-4 Auspuffanlage
• Kurze, hoch verlegte Titan-Schalldämpfer
• Kupplungsdeckel, Lichtmaschinen-Deckel und Antriebswellentunnel aus Magnesium
• Serienmäßig mit Wegfahrsperre ausgerüstet


Chassis
Neu konstruierter Aluminiumprofil-Rahmen Der komplett neue Aluminium-Rahmen weist äußerst fortschrittliche Konstruktionsmerkmale auf und trägt wesentlich zu den spürbaren Handlingqualitäten der VMAX bei. So kann der Fahrer das hohe Potenzial des 1.679 ccm großen V4 unbekümmert in dynamischen Vortrieb umsetzen.

Der Hauptrahmen in einem attraktiven schwarzen Finish überspannt den Motor als kraftvoller Bogen und neigt sich dann zum Schwingendrehpunkt. Dieses Layout betont den massiven Charakter des V4 und verleiht der VMAX eine athletische und zugleich technische Ausstrahlung. Obwohl der Rahmen eine hochfeste Struktur besitzt, fügt sich sein Design unauffällig in das Gesamtbild und stellt den Motor eindeutig in den Mittelpunkt.

Der neue Rahmen wurde mithilfe hochmoderner Konstruktionsmethoden entwickelt und entsteht in einem fortschrittlichen Fertigungsprozess. Beide Verfahren stammen von Yamaha. Die hochfeste und dennoch leichte Struktur weist verschiedene Segmente auf, die in unterschiedlicher Weise hergestellt werden. So bestehen Hauptrahmen und Schwingenaufnahme aus konventionellem Aluminiumguss, während das Rahmenheck im exklusiven CF Druckguss-Verfahren entsteht und mit stranggepressten Aluminium-Bauteilen verschweißt ist.

Die Kombination verschiedener Aluminium-Werkstoffe mit jeweils unterschiedlichen Festigkeitseigenschaften trägt wesentlich zur gewünschten Festigkeits-Balance bei. Die Feinabstimmung bescherte dem Hauptrahmen darüber hinaus unterschiedliche Wandstärken zwischen drei und sechs Millimeter. Im Ergebnis glänzt die VMAX mit ausgezeichneten Handlingqualitäten und liefert dem Fahrer ein präzises Feedback.

Die gedachte Längsachse zwischen Lenkkopf und Schwingendrehpunkt verläuft mittig zwischen den Zylinderbänken. Diese Geometrie trägt ebenfalls zu den neutralen Handlingeigenschaften bei. Zudem ist der Motor als tragendes Element in den Rahmen integriert und über gusseiserne Aufnahmen vorn, zwischen den Zylinderbänken sowie am oberen und unteren Kurbelgehäuse fixiert. Auch diese Lösung optimiert die Festigkeits-Balance insgesamt.

Zweifellos hat sich die erste VMAX als eine der beeindruckendsten Performer auf der Geraden etabliert. Das neue Aluminium-Chassis lädt diesen Charakter zusätzlich auf. Zusammen mit dem auf 1.700 Millimeter verlängerten Radstand (Vorgänger: 1.590 mm) bietet es beste Voraussetzungen, um das massive Leistungs- und Drehmomentpotenzial der neuen VMAX einzusetzen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die um 35 Prozent auf 662,5 Millimeter verlängerte Schwinge, die das Hinterrad zuverlässig auf den Asphalt stemmt.

Groß dimensionierte Teleskopgabel mit Titanoxid-Beschichtung Vom mächtigen V4 über das radikale Styling bis hin zum Respekt einflößenden Auftritt: Wirklich alles an der neuen VMAX ist beispiellos anders. Auch die massive Telegabel findet sich an keinem zweiten Motorrad. Deshalb passt sie hervorragend zum Charakter der einzigartigen Maschine.

Die 52 Millimeter starken Standrohre sind außerordentlich biegesteif. Ihre Titanoxid-Beschichtung ist besonders hart und garantiert leichtgängige Gleiteigenschaften. Das dunkle Finish harmoniert perfekt mit den schwarzen Oberflächen von Rahmen und Motor. Die Telegabel ist in Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar und leistet einen weiteren Beitrag zu den neutralen Handlingqualitäten der VMAX.

Zu den Besonderheiten der Telegabel zählen die Tauchrohre mit ihren Aluminumaufnahmen. Während extrem stabile Unterteile aus Druckguss die radial montierten Bremszangen aufnehmen, sorgen die oberen Bereiche aus präzise bearbeiteten, stranggepressten Aluminiumteilen für eine hervorragende Funktion. Die technisch anspruchsvolle Telegabel ist ein anschauliches Beispiel für die hohe Qualität, das durchdachte Styling und die technischen Raffinessen der neuen VMAX.

Die stabile Telegabel, die Gabelbrücken aus Druckguss- und Schmiede-Aluminium sowie die solide Klemmweite von 225 Millimetern und der Standrohrversatz von 30 Millimeter ergeben ein neutrales Lenkverhalten und sorgen für noch mehr Fahrspaß.

Auch das hintere Monocross-Federbein mit Hebelumlenkung ist wie die Telegabel in Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar.

Für hohen Bedienungskomfort sorgen die gut zugänglichen Einstell-Elemente wie die hydraulische Justierung der Federvorspannung. Das Einstellrad für die Dämpfungsdruckstufe befindet sich unter der Beifahrer-Fußraste, das für die Zugstufe unterhalb des linken Schwingenarms.

Komplett einstellbare Federelemente vorn wie hinten verbindet man gemeinhin mit Supersport-Maschinen. Nun ist es auch dem VMAX Fahrer vergönnt, sein Fahrwerk optimal und nach individuellen Bedürfnissen abzustimmen.

Die VMAX ist mit einem leistungsstarken Kühlsystem bestehend aus zwei Radiatoren und einem Ölkühler ausgestattet. Der Doppelkühler verfügt im oberen Bereich über ein gebogenes Element, das es den Ingenieuren erlaubte, den Motor aus Gründen der Massenzentralisation näher an das Vorderrad zu rücken. Das untere Element ist konventionell flach. Es erhöht die Gesamtfläche und damit die Kühlleistung des Systems. Das unauffällige Design erlaubt einen uneingeschränkten Blick auf den Motor und lässt genügend Raum für den elektrischen Lüfter.

Damit der 1.679 ccm große Motor thermisch stets gesund arbeitet, sorgt ein zusätzlicher Ölkühler im Kühlflüssigkeitskreislauf für stabile Temperaturen.

Die Bremsanlage der neuen VMAX zählt zu den anspruchsvollsten und leistungsstärksten Systemen, die Yamaha je an einem Motorrad verbaut hat. Vorn kommen zwei 320 Millimeter große Wave-Scheiben sowie radial montierte Sechskolben-Bremszangen zum Einsatz. Für einen klaren Druckpunkt bei ausgezeichneter Dosierbarkeit zeichnet ein Hauptbremszylinder mit Radialpumpe verantwortlich.

Das Hinterrad wird über eine 298 Millimeter große Wave-Scheibe und eine Einkolben-Schwimmsattelzange verzögert.

Die VMAX ist mit einem modernen, linear gesteuerten Antiblockiersystem ausgerüstet, das auf unterschiedlichen Belägen und bei wechselnden Bedingungen noch präziser arbeitet. Die Hydraulik wird über ein Magnetventil gesteuert und hilft, ein Blockieren der Räder beim Bremsen zu verhindern. Im Regelfall kann ein ABS den Bremsweg auf verschiedenen Fahrbahnen deutlich verkürzen.

Bei diesem innovativen System sind Steuergerät und Hydraulikmodul zu einer kompakten Einheit zusammengefasst und unter dem Sitz montiert. Diese Raum und Gewicht sparende Lösung stört weder die Ästhetik noch die Balance der VMAX.

18 Zoll große Räder vorn und hinten Neutrale Handlingqualitäten versprechen die 18 Zoll großen Räder vorn und hinten. Die speziell entwickelte Bereifung stellt ein optimales Verhältnis zwischen Haftung, Eigendämpfung und Traktion bereit. Vorn rollt die neue VMAX auf einem Reifen der Dimension 120/70 R18, die enormen Antriebskräfte werden von einem Pneu im Format 200/50 R18 auf den Asphalt übertragen.

Eines der wichtigsten Ziele des Entwicklungsteams war die Zentralisierung der Massen. Dort, wo es möglich war, wurden besonders leichtgewichtige Materialien eingesetzt. Andererseits rückte man schwerere Komponenten nahe an den Schwerpunkt der Maschine.

Einen entscheidenden Beitrag zur optimalen Gewichtskonzentration leistet der unter der Sitzbank platzierte 15-Liter-Tank aus leichtem, fluoriertem Polyethylen. Die komfortable Einhand-Bedienung über einen gedämpften Hebelmechanismus zeigt zugleich die große Liebe zum Detail sowie die hohe Verarbeitungsqualität, mit der das Muscle Bike aufwartet.

Die beschriebenen Maßnahmen tragen wesentlich zu den neutralen Handlingeigenschaften der Maschine bei. In Sachen Straßenlage, Lenkpräzision und allgemeinem Fahrverhalten legt sie die Messlatte für Muscle Bikes ein gutes Stück höher.

Auf der Tankattrappe haben die Designer eine Instrumentenkonsole mit O.E.L.-Display (Organic Electro-Luminescent) platziert. Die leicht ablesbare Multifunktions-Anzeige mit einer Auflösung von 256 x 64 Bildpunkten liefert zahlreiche Informationen wie Gesamtkilometer, Tageskilometer, Uhrzeit, Tankinhalt, Temperatur, Gangwahl, Momentanverbrauch, Ansaugtemperatur und Drosselklappenöffnung. Außerdem bietet sie eine Stoppuhr mit Countdown-Funktion.

Der Umstand, dass die erste VMAX ihr Styling in 24 Jahren kaum verändert hat, spricht für die Stärke und den einzigartigen Charakter des Original-Designs. Die Aufgabe, einen würdigen und ebenso erfolgreichen Nachfolger zu kreieren, stellte die Yamaha Designer verständlicherweise vor riesige Herausforderungen. Die neue VMAX wartet mit einem zeitgemäßen Design und fortschrittlichen Materialien auf und präsentiert sich als moderne Interpretation und Manifestation des legendären Originals.

Während die erste VMAX den Geist der Drag Strip Szene verkörperte und ein markantes Bodybuilder-Image pflegte, ist das Design des neuen Modells von unbändiger Kraft geprägt, die nur darauf wartet, entfesselt zu werden.

Schlüsselelemente des Designs sind die vier markanten Lufthutzen, der massive V4 sowie die vier kurzen, hoch verlegten Schalldämpfer, die die selbstbewusste Ausstrahlung der Hochleistungsmaschine unterstreichen.


CHASSIS: DIE TECHNISCHEN HIGHLIGHTS
• Komplett neuer Aluminiumprofil-Rahmen
• Verlängerter Radstand von 1.700 mm verbessert Geradeauslaufstabilität
• Längere Schwinge optimiert die Bodenhaftung beim Beschleunigen
• Massive, 52 mm starke Teleskopgabel mit Titanoxid-Beschichtung
• Monocross-Federbein mit Hebelumlenkung
• Komplett einstellbare Federelemente vorn und hinten
• 320 mm große Doppelscheiben im Wave-Design mit radial montierten Sechskolben-Bremszangen
• 298 mm große Scheibenbremse hinten
• Linear gesteuertes ABS mit kompakter einteiliger ECU/Hydraulik-Einheit
• Hocheffizienter Doppelkühler mit gebogenem (oben) und geradem (unten) Element sowie elektrischem Lüfter
• Unter dem Sitz platzierter Tank und leichtgewichtige Verkleidungsteile tragen zur Massenzentralisierung bei
• Tankmontierte Instrumentenkonsole mit multifunktionellem O.E.L.-Display
• Muskulöses und modernes VMAX-Design
• Einsatz hochwertiger Komponenten und leichter Materialien

Farbe:
Die neue VMAX wird in der Farbe Solar Black ausgeliefert.

Alle weiteren Informationen können unter www.new-VMAX.com abgerufen werden.

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